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Corona und Knast

gefunden auf der Seite des Anarchist Black Cross Südwest

“Die Situation in den Knästen spitzt sich weiter zu. Corona verschlimmert die unhaltbaren Zuständen hinter Gitten immer weiter. Die Isolation der Gefangenen wurde massiv verstärkt, die medizinische Versorgung ist katastrophal und das Thema Knast bleibt in den Medien abwesend wie immer.

Weltweit gibt es Aufstände in den Knästen und seit Beginn der Besuchsverbote gibt es schon die erste traurige Nachricht eines Todes hinter Gittern aus Bruchsal.

Wir haben eine Infosammlung zur Situation in Gefängnissen während Corona erstellt die ihr hier findet.

Lasst uns gemeinsam gegen die Isolation und das Schweigen ankämpfen!”

Jetzt erst recht und umso mehr: Schreibt den Gefangenen!

In den letzten Tagen wurden mehrere Artikel veröffentlicht, die über die sich zuspitzende Situation in den Knästen berichtet haben. Menschen im Knast sind besonders schwer von der Corona-Pandemie betroffen. Die meisten Knäste sind überbelegt und wenn viele Menschen auf engem Raum leben müssen, ist die Ansteckungsgefahr bei Krankheiten besonders hoch. Noch dazu sind die hygienischen Umstände und die gesundheitliche Versorgung in den Knästen miserabel.

Durch die Corona-Pandemie wird die Isolation in den Knästen noch verschärft: Besuche wurden auf ein absolutes Minimum reduziert oder ganz verboten. Für die meisten Gefangenen heißt das, dass die einzige Möglichkeit, Kontakte zu anderen Menschen zu haben und an Informationen zu kommen Briefe und Telefonate sind. Deswegen wollen wir alle ermutigen und auffordern, Briefe in den Knast zu schicken und zumindest kleine Risse in die Mauer der Isolation zu rütteln.

Hier findet ihr Informationen, wie ihr an Gefangene schreiben könnt und was ihr beachten müsst & auch eine Liste mit Adressen von Gefangenen:

https://abcleipzig.noblogs.org/gefangenen-schreiben-write-to-prisoners/

Unter anderem hier findet ihr noch weitere Adressen von Gefangenen

Gefangenenliste

Schreibt Briefe und Postkarten an unsere Freund*innen und Gefährt*innen im Knast.

Break the Isolation! Gegen alle Knäste und Lager!

Unsere Solidarität ist stärker als ihre Repression!

Endlich: Aymen ist draußen!

Der Haftbefehl gegen Aymen wurde gestern gegen Auflagen ausgesetzt. Aymen saß über 7 Monate in Untersuchungshaft – ihm wird vorgeworfen gegen eine Abschiebung in der Hildegardstraße Widerstand geleistet zu haben. Für Aymen und 1 weitere Person ist das staatliche Spektakel jedoch noch nicht vorbei – voraussichtlich wird es 3 weitere Prozesstage geben.

Mehr Infos zum 3. Prozesstag sind bald auf der Seite der Soligruppe  zu finden.

Solidarität mit anarchistischen Gefangenen in Russland

Internationaler Aufruf zu Solidaritätsaktionen

FSB is a terrorist by Rakel Stammer

FSB is a terrorist by Rakel Stammer

Vom 22. bis 29. Februar ist die internationale Woche der Solidarität mit den in Russland verfolgten Antifaschisten und Anarchisten. In diesen Tagen fordern wir dringend auf, die Angeklagten im Fall Netzwerk zu unterstützen, gegen das Gefängnissystem zu protestieren und Informationen über Folter zu verbreiten, die in Russland als Instrument der Unterdrückung eingesetzt werden.

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Aufruf zur solidarischen Prozessbegleitung

kam per mail:
13:30 Uhr, Amtsgericht Borna, Am Gericht 2, Borna

Lieber Haft als Kohlekraft – Doch beides gehört abgeschafft!!

Am 17.02.2020 stehen zwei Aktivist_innen vor dem Amtsgericht Borna vor Gericht. Ihnen wird Verstoß gegen das Versammlungsgesetz (Vermummung) im Rahmen einer Baggerbesetzung im Tagebau Vereinigtes Schleenhain (Leipziger Land) am 20.02.2019 vorgeworfen. Die Aktion der sogenannten “Reisegruppe Digger” war eine Solidaritätsaktion für die von Repression betroffenen #Lausitz23, von denen sich zu diesem Zeitpunkt 23 Menschen in Haft befanden. (Diese Gruppe an Menschen hatte ihrerseits zuvor Kohlebagger besetzt, siehe z.B. hier für mehr Infos dazu.) Mit der Aktion wurde gezeigt, dass wir uns trotz (steigender)repressiver Maßnahmen seitens des Staates und der Konzerne nicht einschüchtern lassen und gemeinsam gegen die fortschreitende Zerstörung unserer aller Lebensgrundlage, unseres Planeten, und gegen die schon längst überkommene Energiegewinnung aus Kohle unter enormer Belastung unserer Umwelt (und auf Kosten aller anderen) entgegenstellen und uns zur Wehr setzen. Wir stellen uns entschlossen gegen das ausbeuterische und zerstörerische System des Kapitalismus, welches auf Grund von Profitmaximierung das Leben von Menschen und anderer Lebewesen auf der Erde zerstört und alles, was ihm dabei im Weg steht aussortiert, verdrängt, tötet und wegsperrt.

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Feministische Knastkritik

Vortrag anlässlich der Demonstration am 7. März zur JVA Chemnitz
26.02., 19 Uhr, Simildenstraße 9

Welche Rolle spielt Knast aus einer feministischen Perspektive?

Strafe wird angewendet für die Sanktionierung unerwünschten Verhaltens. Dabei ist der Knast die höchste Form von Strafe in Deutschland. Laut dem statistischem Bundesamt saßen in deutschen Knästen am 30. November 5341 Frauen ein. Wer sind diese Frauen? Wofür werden sie bestraft? Wie viele von ihnen identifizieren sich überhaupt als Frauen?

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Loïc ist raus aus der U-Haft!

gefunden auf: de.indymedia.org

Loïc ist raus aus der U-Haft!

Loïc ist heute – zum Jahrestag des sogenannten Elbchaussee-Prozess Haft verschont worden. Er muss sich zwei Mal die Woche in Hamburg melden. Die Staatsanwaltschaft legte keine Beschwerde ein.

Freiheit für Loïc!
Freiheit für Alle!

——–

Après un an de procès #Elbchaussee-Prozess, Loïc a été libéré de sa détention préventive. Il doit se

présenter deux fois par semaine à la police d’Hambourg. Le ministère public n’a pas déposé de recours.

Liberté pour Loïc!
Liberté pour toutes et tous!

K.O.M.I.T.E.E.-Verfahren: Peter in Venezuela verhaftet!

gefunden auf: http://www.ende-aus.net/

Am 16. November 2019 wurde Peter Krauth am Flughafen El Vigía, Venezuela, festgenommen. Er war auf dem Weg nach Caracas, um dort Freunde und Freundinnen aus Deutschland abzuholen. Peter Krauth, Bernhard Heidbreder und Thomas Walter wird von der Bundesanwaltschaft vorgeworfen, der aufgelösten Gruppe „Das Komitee“ angehört zu haben.

Ende 1994 und im Frühjahr 1995 trat die militante Gruppe „Das Komitee“ zweimal in Erscheinung. Die erste Aktion war ein Brandanschlag auf ein Gebäude der Bundeswehr, um die Zusammenarbeit des deutschen und türkischen Militärs im Krieg gegen die kurdische Bevölkerung in der Türkei offenzulegen. Die zweite Aktion scheiterte. „Das Komitee“ versuchte, die Baustelle des Abschiebegefängnisses in Berlin-Grünau zu zerstören. Es blieb bei der Vorbereitung des Anschlags. Nach dem Scheitern dieser Aktion gerieten Bernhard, Peter und Thomas auf eine Fahndungsliste und tauchten unter.
Bei beiden Aktionen der Gruppe kam kein Mensch zu Schaden.

Bernhard, Peter und Thomas stellten 2016, bzw. 2017 Asylanträge in Venezuela.

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